Material + Werkstoffnummern
Für den Herstellungsprozess unserer Komponenten werden spezielle Materialeigenschaften benötigt:
Automatenstahl
Automatenstahl mit der Werkstoffnummer 1.7018 besteht, wie die Kurznotation 11SMnPb30+C verrät, aus Mangan, Blei und einem Schwefelzusatz. Dieser Weichautomatenstahl verfügt über ein halbberuhigtes Seigerungsbild und eignet sich deshalb zur Herstellung von Drehteilen mit sauberen Schnitten bei hohen Schnittgeschwindigkeiten.
Messing
Unsere Abstandsbolzen aus Messing sind im eigentlichen Sinne Zusammensetzungen aus Kupfer, Zink und einer Bleilegierung (CuZn39Pb3). Dieser Werkstoff mit der Nummer CW614N ist für die Bearbeitung auf Automaten geeignet.
Edelstahl
Unsere Edelstahl-Abstandsbolzen bestehen aus einer Chrom-Nickel-Stahl-Verbindung mit Schwefelzusatz (X8CrNiS18-9). Die Verbindung mit der Werkstoffnummer 1.4305 ist durch die Schwefellegierung und die damit verbundene Verbesserung der Zerspanbarkeit für die Bearbeitung auf Automaten möglich.
Polyamid
Polyamid-Abstandsbolzen können wegen ihrer hervorragenden Eigenschaften in Hinblick auf Festigkeit und Zähigkeit bedenkenlos als Präzisionsdrehteil eingesetzt werden. Sie besitzen gegenüber organischen Lösungsmitteln eine gute chemische Beständigkeit.


RoHS ist die Richtlinie der EU zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten. Die RoHS regelt die Verwendung ganz bestimmter Gefahrenstoffe. Bedenkliche Bestandteile wie Quecksilber und Cadmium, die toxisch wirken und schwer abbaubar sind, sollen mit Hilfe der Richtlinie aus Produkten verbannt werden. Gerade im Hinblick, dass viele elektronische Geräte nach nur kurzer Nutzung weggeworfen werden, ist diese Verordnung sinnvoll. Die bei Mechakomp hergestellten Komponenten entsprechen gänzlich den RoHS-Richtlinien.